Der Stadtbezirksrat ist im Wesentlichen für alle  kommunalen Angelegenheiten zuständig, deren Bedeutung nicht über den  Stadtbezirk hinausgehen.

Die Sitzungen des Stadtbezirksrats Broitzem sind in der Regel öffentlich. Im Anschluss findet regelmäßig eine Einwohnerfragestunde  statt. Jede Einwohnerin und jeder Einwohner ist berechtigt, in der  Fragestunde Fragen zu einem Beratungsgegenstand der  Stadtbezirksratssitzung oder einer anderen Stadtbezirksratsangelegenheit  zu stellen.

Die aktuellen Termine finden Sie unter der Rubrik Termine.
Die Aufgaben des Stadtbezirksrats sind in der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO) und der Hauptsatzung der Stadt  Braunschweig geregelt. Danach entscheidet der Stadtbezirksrat unter  anderem in folgenden Punkten:
Pflege des Ortsbildes sowie Unterhaltung der Park- und  Grünanlagen, deren Bedeutung nicht wesentlich über den Stadtbezirk  hinausgeht, Förderung von Vereinen, Verbänden und sonstigen Vereinigungen im  Stadtbezirk,

Förderung und Durchführung von Veranstaltungen der Heimatpflege  und des Brauchtums sowie Pflege der Kunst im Stadtbezirk,Repräsentation des Stadtbezirkes,

Information und Dokumentation in Angelegenheiten des  Stadtbezirkes,
Die genauen Aufzählungen und Formulierungen finden  Sie in § 55c NGO und § 16 Hauptsatzung.

Der Stadtbezirksrat ist zu allen wichtigen Fragen, die den Stadtbezirk  berühren, rechtzeitig zu hören. Das betrifft insbesondere folgende  Angelegenheiten:

Über den  gesetzlich festgelegten Aufgabenbereich hinaus entscheiden die  Stadtbezirksräte in folgenden Angelegenheiten:
1. Benennung  und Umbenennung von Büchereien, Begegnungsstätten, kulturellen  Einrichtungen, Jugendeinrichtungen, Kindertagesstätten, Bädern  Sportanlagen, Friedhöfen, Parks, Gärten und Landschaftsteilen (z.B.  Teiche, kleine Waldungen), soweit deren Bedeutung über den  Stadtbezirk nicht hinausgeht.
2.  Längerfristige ausschließliche Überlassung gemeindlicher  Einrichtungen oder Teilen da-von im Stadtbezirk an Dritte, soweit  nicht durch vom Rat beschlossene Richtlinien geregelt.
3. Bauliche  Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung von Straßen, die nicht wesentlich  über die Stadtbezirksgrenzen hinausführen, keine wesentlich über den  Stadtbezirk hinausgehende Bedeutung haben und nicht im Rahmen einer  mehreren Straßen erfassenden Gesamtmaßnahme mit überbezirklicher Auswirkung vorgenommen werden.
4. Festlegung  von Prioritäten zur Einrichtung von Verkehrsinseln, soweit es sich  um den eigenen Wirkungskreis handelt.
5. Errichtung,  Unterhaltung und Veränderung von Erschließungseinrichtungen  (Spielplätze, Wege, Picknickplätze etc.) in Waldungen und  Frostanlagen.
6. Um- und  Ausbau, Unterhaltung und Instandsetzung von Straßen, Wegen und  Plätzen einschließlich der Beleuchtungseinrichtungen, deren  Bedeutung nicht wesentlich über den Stadtbezirk hinausgeht. Ausgenommen sind die Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht und  Maßnahmen, die durch Satzung oder Planfeststellungsbeschluß  festgelegt sind.
7. Die  Verkehrsplanung im Bereich des eigenen Wirkungskreises, mit Ausnahme  des ÖPNV, soweit deren Bedeutung über den Stadtbezirk nicht  hinausgeht.
8. Aufstellung  und Abbruch von Denkmälern, Kunstwerken, Brunnen und ähnlichen. sowie deren Standortbestimmung und Gestaltung, es sei denn, es handelt sich um  Gegenstände, über die nach dem Denkmalschutzgesetz eine  Denkmalschutzbehörde zuständig ist oder es handelt sich um den  Abbruch von Objekten, die vor der Einrichtung der Stadtbezirksräte  aufgestellt wurden.
9. Entsendung  von Vertretern in Organe und andere Gremien, soweit deren  Zuständigkeit auf den jeweiligen Stadtbezirk beschränkt ist.
(2) Den  Stadtbezirksräten werden Haushaltsmittel in dem durch die  Haushaltssatzung festgelegten Umfang auf ihren Antrag hin als  Budget zugewiesen.
Der Stadtbezirksrat kann in  allen Angelegenheiten, die den Stadtbezirk betreffen, Vorschläge machen  Anregungen geben und Bedenken erheben. Über die Vorschläge muss das zuständige Gemeindeorgan innerhalb von vier Monaten entscheiden.

Bei der Beratung der Angelegenheit im Rat, im Verwaltungsausschuss oder  in einem Ratsausschuss haben die Bezirksbürgermeisterin oder der  Stellvertreter das Recht, gehört zu werden.